Wer muss eine MPU machen?

Grundsätzlich bleibt festzuhalten das eine MPU immer dann angeordnet wird, wenn es begründete charakterliche Zweifel an einem Menschen gibt.

Die Begründung finden wir größtenteils darin, dass wir als Menschen im Straßenverkehr nicht alleine sind.

 

"Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht" §1 Abs. 1 StVO.

 

Das bedeutet, dass ein Kraftfahrer eine gewisse soziale Kompetenz mitbringen muss, die es ihm ermöglicht, zu einem sicheren, umweltbewussten und partnerschaftlichen Vekehrsfluss beizutragen. Liegen an dieser Kernkompetenz begründete Zweifel vor, so wird dem Betroffenen durch die MPU die Möglichkeit gegeben eben diese Kompetenz unter Beweis zu stellen.

 

MPU Prüfungen können also angeordnet werden bei

 

  • - Trunkenheitsfahrten (alkoholisiertes Fahren, kann auch für Fahrradfahrer gelten
  • - Fahren unter dem Einfluss von Rauschmitteln  und/oder bestimmter Medikamente, die die Fahrtüchtigkeit herabsetzen (hierbei ist zu beachten, dass bereits das reine Konusimieren von Drogen, auch OHNE direkten Zusammenhang zum Straßenverkehr, zu der Anordnung einer MPU führen kann)
  • - Verstößen gegen das deutsche Strafgesetzbuch
  • - Festellungen von Hinweisen auf einen aggressiven Charakter
  • - Erreichen von 8 Punkten in Flensburg
  • - schweren Verstößen gegen Verkehrsregeln

 

Dies sind nur einige klassische Beispiele für die Fälle, in denen eine MPU angeordnet werden kann. Auch hier gibt es viele weitere Möglichkeiten die dazu führen könnten, dass man eine MPU auferlegt bekommt,

 

Sollten Sie hierzu weitere Fragen haben, stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne weiterhin persönlich zur Verfügung.

 

 

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